Wir träumen in Bewegungen, Räumen und Atmosphären. Träume erscheinen als innere Bildräume mit Tiefe, Umgebung und mehreren Dimensionen. Wird ein Traum luzid, spielt der Traumraum eine besondere Rolle: Über seine Wahrnehmung erkennt der Träumer oder die Träumerin, dass er oder sie träumt – und gewinnt damit zumindest teilweise Entscheidungs- und Handlungsfreiheit. Vielleicht sind es gerade diese inneren Räume des „Happy Palace“, in denen Ich und Selbst einander begegnen, Erkenntnis möglich wird und Neues sich entfalten kann. Traumräume machen neugierig: Sie wollen betreten, betrachtet und erkannt werden – wie die eigenen inneren Räume, die sich im luziden Traum leuchtend, intensiv und beglückend öffnen. Priv.-Doz.in Dr.in Mag.a Brigitte Holzinger, geboren in Wien, studierte Psychologie an der Universität Wien und forschte im Rahmen ihrer Dissertation zum luziden Träumen an der Stanford University bei Stephen LaBerge und William Dement. 1992 promovierte sie in Wien, 2024 habilitierte sie sich an der MedUni Wien im Fach Psychiatrie und Psychotherapie. Sie gilt als Pionierin der Schlaf-, Traum- und Luzidtraumforschung, ist Psychologin, Gestalttherapeutin, Somnologin, Supervisorin und Autorin. 1989 gründete sie das Wiener Institut für Bewusstseins- und Traumforschung, 1991 war sie Mitgründerin der Österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin. Zudem entwickelte sie Schlafcoaching nach Holzinger & Klösch sowie DreamSenseMemory®.

