Die Arbeit bewegt sich an der Schwelle zwischen Körper, Code und Auflösung. In fragmentierten Bildzuständen erscheinen steinerne Gesichter, fragile Körper, glitchhafte Partikel und biomechanische Rekonstruktionen. Was zunächst organisch und menschlich wirkt, kippt schrittweise in eine synthetische, kontrollierte Präsenz, bis auch diese Form wieder in Licht, Daten und Rauschen zerfällt. Statt einer linearen Erzählung entfaltet sich ein offenes visuelles Feld zwischen Verletzlichkeit und Künstlichkeit, Erinnerung und Simulation. Der Körper erscheint nicht als stabile Identität, sondern als temporäre Oberfläche – als Spur, Echo und Bildzustand im Übergang, in dem sich Wahrnehmung, Material und digitales Werden fortlaufend verschieben.


