you almost made me cry‍

Samstag, 23. Mai 2026, 18:15 Uhr‍

Live AV Performance

Catherine Spet, Thomas Wagensommerer

you almost made me cry entzieht sich der reinen Darstellung und begreift das Medium vielmehr als prozesshaftes Ereignis. Audiovisuelle Elemente agieren hier nicht als Träger, sondern als fragiles Geflecht aus Relationen und zeitlichen Verschiebungen. Der Titel funktioniert dabei als emotionaler Resonanzraum und semantische Kippfigur zugleich: Das Changieren zwischen einem „Beinahe" und einer Konkretheit erzeugt ein Gefühl, das spürbar wird, sich aber im selben Moment dem Greifbarmachen entzieht. Diese Ambivalenz übersetzt sich in latente Spannung, die die Betrachtenden auf ihre eigene Rezeption zurück werfen und entlarvt die Wahrnehmung als ein fortwährendes, instabiles Verhandeln technischer Strukturen, gelebter Zeit und ihrer Aufmerksamkeit, verbunden mit dem existenziellen Drang nach dem Realen.

www.catherinespet.com - www.wagensommerer.at

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you almost made me cry. Image © Catherine Spet, Thomas Wagensommerer 2026
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